Kostümverleih Kunterbunt

Kostümverleih Kunterbunt

 

Als Kerstin Psondr davon erfuhr, dass die Inhaberinnen des Kostümverleihs eine Nachfolge suchten, sah sie darin ihre Chance. „Es war gar nicht so einfach, die Bank davon zu überzeugen. Doch Hilfe fand ich bei der IHK“, so Psondr, die zuvor lange Jahre im Veranstaltungsmanagement eines Großkonzerns aktiv war. Mit Hilfe der IHK-Experten wurde das Geschäftskonzept gründlich durchleuchtet. Zudem besuchte sie gründungsrelevante Seminare. Mit dem nötigen Startkapital ausgestattet, wagte sie den Wechsel zur Unternehmerin.
 
Über 10 000 Kostüme für jeden Anlass – ganz gleich ob Brautmoden, Fest- und Abendmoden, Trachten, Historisches, Karnevalskostüme oder das richtige Outfit für Mottopartys - hängen fein säuberlich sortiert an der Augustastraße - inklusive des „echten“ Oskars aus der Tonne, bekannt aus der Sesamstraße. Privatpersonen, Schulen, Kindergärten, Theater oder TV-Produktionen bedienen sich aus dem umfangreichen Fundus, der auch Accessoires wie Hüte und Ketten umfasst. Die Mietpreise fangen beim Accessoire für 2,50 Euro an und enden bei bis zu 500 Euro für komplette Brautroben aus Spitze.
 
Anerkennung wird der Jungunternehmerin nicht nur von ihren Kunden zuteil: Erst im November 2009 erhielt sie den Unternehmerinnenbrief NRW. Die Initiative des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration ergänzt damit die bestehenden Beratungs- und Unterstützungsangebote für selbstständige Frauen und zeichnet Firmenkonzepte aus. Voraussetzung für die Verleihung ist die Überzeugung eines Experten-Teams aus Banken, Kammern und Beratungsinstitutionen, dass die Bewerberin auf einem Erfolg versprechenden Weg ist.
 
Den Weg in die Selbstständigkeit hat Kerstin Psondr bislang nicht bereut: „Es ist wirklich toll, an etwas Eigenem zu arbeiten, auch wenn der Aufwand schon sehr groß ist.“ 

http://www.kostuemverleih-kunterbunt.de